Mittwoch, 24. August 2016

Rezension zu »Bitter & Sweet - Mystische Mächte«

Jillian wünscht sich nichts sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein – leider ohne Erfolg. An ihrem 17. Geburtstag erfährt sie von ihrer Tante, dass sich ihre seltsamen Fähigkeiten auf ihre Abstammung als Hexe zurückführen lassen. Kurz darauf findet sie sich in einer Welt wieder, in der Vampire, Werwölfe und Dämonen keine Fantasiegespinste mehr darstellen, und muss sich in der vollkommen neuartigen Umgebung der Winterfold Akademie zurechtfinden. Doch selbst unter Hexen ist Jillian keineswegs so normal, wie sie anfangs gehofft hatte. Glücklicherweise lernt sie zum ersten Mal in ihrem Leben Freunde kennen, die ihr zur Seite stehen, als sie sich zu allem Übel auch noch unglücklich verliebt. Doch alles ändert sich, als es in der Umgebung zu vermehrten Dämonenangriffen kommt ...


 Die Autorin Linea Harris ist seit 2012 als Werbetexterin und Grafikdesignerin tätig. Nach dem Abitur und einer Ausbildung zur Bürokauffrau veröffentlichte die junge Mutter 2014 ihren ersten Fantasyroman "Bitter&Sweet - Mystische Mächte", dem zwei weitere Teile folgten. Die Thüringerin bewohnt heute mit ihrer Familie einen idyllischen Ort inmitten des grünen Herzen Deutschlands und arbeitet derzeit an weiteren Projekten.

Ich bin bei Piper durch das Cover auf dieses Buch aufmerksam geworden.
Das Cover zusammen mit dem Klappentext haben schöne Lesestunden versprochen. Und so war es dann auch. Einmal angefangen dieses Buch zu lesen konnte ich es kaum noch aus der Hand packen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildlich und ich konnte mir während des Lesens alles sehr gut vorstellen, als wäre ich selbst mit Jillian unterwegs.
Ihr Leben an der Winterfold Akademie ist spannend und obwohl Jillan sich alle Mühe gibt, ein normales, durchschnittliches Mädchen zu sein, ist sie doch wieder herausragend und sticht unter allen anderen Hexen, Werwölfen und Vampiren der Schule hervor.
Dabei muss ich sagen, dass ein paar Ecken und Kanten Jillian ganz gut getan hätten. Sie ist fast zu perfekt, denn sie beherrscht Dinge die andere Hexen erst nach Jahren der Ausbildung können, fast im Schlaf. Das hätte ihr ruhig ein bisschen schwerer fallen können. So kann man sich nur schwer mit ihr identifizieren, denn kein Mensch ist perfekt. Aber vielleicht kommt das ja noch in den nächsten Teilen
Gut hat mir gefallen, dass die Liebesgeschichte nicht von Anfang an klar war. Das hat Spannung erzeugt und die Vorhersehbarkeit genommen.

Eine kurzweilige und spannende Geschichte mit einer Protagonistin, die manchmal etwas zu perfekt wirkte. Dennoch ein Buch das ich an alle Fantasyliebhaber sehr gerne weiterempfehle. Ich bin gespannt wie der zweite Teil wird.
Cover: 5/5 Federn: Das Cover ist sehr ansprechend und mach neugierig auf mehr.

Inhalt: 5/5 Federn: Der Inhalt war spannend und unterhaltsam.

Schreibstil: 5/5 Federn: Die Autorin hat einen flüssigen, bildlichen Schreibstil, bei dem das Kopfkino mitläuft.

Spannung: 5/5 Federn: Es gab einige unvorhersehbare Wendungen, die den Spannungsbogen hoch hielten.

Charaktere: 4/5 Federn: Die Hauptprotagonistin war teilweise etwas zu perfekt, man hat jedoch viel über die Charaktere erfahren und konnte sich ein Bild von ihnen machen.

Insgesamt vergebe ich für diesen gelungenen Auftakt 5 von 5 Schreibfedern.




Kommentare:

  1. Huhu!

    Bei dem Cover muss ich immer an die "Frost"-Reihe von Jennifer Estep denken ... Und irgendwie erinnert mich auch die Story daran. Das ist wohl der Grund, warum ich bisher dem Buch nicht wirklich viel Aufmerksamkeit geschenkt habe. Allerdings ist mir im Moment grad nach etwas Fantasy, um mich von der Arbeit über Crowdinvesting in Österreich abzulenken. Ich tue mich mit dem Thema ein wenig schwer, leider, aber ich hab gemerkt, dass mir das Abtauchen in fremde Welten beim Lesen hilft. Ich kann mich danach wieder besser konzentrieren (Ja, ich weiß, klingt etwas merkwürdig, funktioniert aber wirklich bei mir :D). Scheint so, dass "Bitter & Sweet" da das Richtige ist, oder?

    Liebe Grüße
    Marie

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    1. Huhu
      Also ich finde es ist genau das Richtige um abzuschalten ;) Das Cover hat mich auch an die Frostreihe erinnert, das war mit ein Grund warum ich überhaupt den Klappentext gelesen habe ;)

      LG
      Mone

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